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Corona-bedingte Besonderheiten im internationalen Güterverkehr

Der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft " International Road Transport Union (IRU)" informiert über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Güterkraftverkehr. Hier finden Sie den Link zur Liste der Einschränkungen, geordnet nach Ländern: https://www.iru.org/resources/tools-apps/flash-info. Diese Information ist in englischer Sprache.

In deutscher Sprache werden die Informationen zu den wichtigsten Ländern, durch den BGL gemeinsam mit DSLV, BWVL, AMÖ und BIEK hier bereitgestellt:

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier: https://bit.ly/RKI_2HND8nc

Belgien (Stand 23.6.2021)

Seit dem 8.3.2021 müssen Lkw-Fahrer im Güterverkehrs das belgische "Public Health Passenger Locator Form" auch bei Aufenthalten von mehr als 48 h in Belgien nicht mehr ausfüllen. Bereits seit 19.02.2021 muss das Formular „Business travel abroad“ von Lkw-Fahrern auch bei
Aufenthalten über 48 h nicht mehr benutzt werden.


Die Durchführung eines Lkw-Transports zählt als „triftiger Grund“, der Reisen auf belgischem Gebiet auch über den 27.01.2021 hinaus möglich macht (Nachweis z.B. per CMR-Frachtbrief.) Fahrer, die aus
dienstlichen Gründen aus roten oder orangefarbenen Zonen nach Belgien einreisen, müssen sich bei ihrer Einreise nach Belgien weder einem Test unterziehen noch Quarantänemaßnahmen durchführen.

Lkw-Fahrer sind zudem von den eventuellen nächtlichen Ausgangssperren ausgenommen, müssen jedoch eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers mitführen, z.B. "Certificate for International Transport
Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl.
https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf oder den CMRFrachtbrief für die laufende Beförderung. Aktuell gibt es keine nächtlichen Ausgangssperren in Belgien.

Dänemark (Stand 16.06.2021)

Lkw-Fahrer sind von allen Testerfordernissen vor und bei der Einreise ausgenommen. Da es gelegentlich dennoch zu Problemen mit Kontrollpersonal kommt, empfiehlt der Verband ITD, dass Fahrer auf den Link https://en.coronasmitte.dk/rules-and-regulations/entry-into-denmark/legal-requirements-upon-entry/new-mandatory-testing-and-isolation-requirements – dort „More on special groups of persons“ und dort dann die Ausführungen unter “persons who enter Denmark for the purpose of freight transport“) verweisen.

Durch die „gelbe“ Einstufung Deutschlands seit 05.06.2021 entfällt seit diesem Datum für Personen mit Wohnsitz in Deutschland die Pflicht zur 10-tägigen Selbstisolation. Damit entfällt auch die Pflicht von Fahrern mit Wohnsitz in Deutschland, sich – z.B. in der Kabine – selbst zu isolieren, solange kein Transport in Dänemark durchgeführt wird.

Die Einreise über die deutsch-dänische Landesgrenze ist wieder an allen Grenzübergängen möglich.

Deutschland (Stand 23.07.2021)

Anmeldepflicht:
Fahrer im grenzüberschreitenden Güterverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise in einem “normalen“ Risikogebiet oder einem
Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, sind bei Anwendung zureichender Hygienekonzepte von der digitalen Anmeldung unter
DEA freigestellt. Bei Voraufenthalten in Virusvariantengebieten gilt dagegen auch für Lkw-Fahrer weiterhin die Anmeldepflicht.

Test-/Nachweispflicht:
Fahrer im grenzüberschreitenden Güterverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise in einem „normalen“ Risikogebiet aufgehalten haben, sind bei Anwendung zureichender Hygienekonzepte von der Nachweispflicht freigestellt. Bei Voraufenthalten in Hochinzidenz- gebieten während der letzten 10 Tage vor Einreise müssen Lkw- Fahrer nur bei Aufenthalten über 72 h einen negativen Test vorlegen (vor Einreise zu absolvieren; PCR-Test max. 72 h, ein Schnelltest max. 48 h alt), alternativ ein Impf- oder Genesenennachweis. Bei Vorauf- enthalten in Virusvariantengebieten während der letzten 10 Tage vor Einreise gilt auch für Lkw-Fahrer durchgängig die Nachweispflicht (vor Einreise zu absolvieren; PCR-test max. 72 h, Schnelltest max. 24 h alt; Impf- oder Genesenennachweis nicht ausreichend).

Absonderungspflicht:

  • Abweichend von der Grundregel, dass bei der Rückkehr nach einem Aufenthalt in Virusvariantengebieten während der letzten 10 Tage vor Einreise grundsätzlich immer (für Transportpersonal: bei Aufenthalten von mehr als 72 h) eine 14­tägige, nicht verkürzbare Absonderung erforderlich ist, wird jetzt die Möglichkeit eingeführt, diese Absonderung durch Übermittlung eines Impfnachweises (zur Definition vgl. § 2 Nr. 10 der VO) über die vollständige Impfung an die zuständige Behörde zu verkürzen, sofern das RKI festgestellt und auf seiner Website veröffentlicht hat, dass der verwendete Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, wegen der das entsprechende Gebiet vom RKI als Virusvariantengebiet eingestuft wurde.
  • Wenn das Virusvariantengebiet, aus dem die betroffene absonderungspflichtige Person
    nach Deutschland zurückkehrte, nach der Einreise nach Deutschland, jedoch vor Ablauf der Absonderungspflicht vom RKI zu einem Hochinzidenzgebiet oder sonstigen Risikogebiet zurückgestuft wird, greifen ab diesem Zeitpunkt wieder die Möglichkeiten des § 4 Abs 2 Satz 2 bis 4 der VO zur Verkürzung der Absonderung.
  • Entfällt die vorherige Einstufung als Risikogebiet (Virusvariantengebiet, Hochinzidenzgebiet, sonstiges Risikogebiet) während der Laufzeit einer einreisebedingten Absonderung aus diesem Gebiet gänzlich, so endet eine eventuelle Absonderungspflicht sofort. 

Die Regelungen der Coronavirus­EinreiseVO vom 12.05.2021 zu Anmelde­ und
Nachweispflichten etc. gelten unverändert fort; sie entfallen erst mit Aufhebung der Feststellung
der epidemischen Lage durch den Bundestag oder mit expliziter Außerkraftsetzung im Rahmen
einer neuen Verordnung

Infos zur Einstufung von Ländern als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet finden Sie unter RKI-Länderübersicht

Finnland  (Stand 10.02.2021)

Nach Angaben des finnischen Verbandes SKAL sind Fahrer von internationalen gewerblichen Straßentransporten und Umzugstransporten ausgenommen

  • von der Pflicht zur Vorlage einer Erklärung des Arbeitgebers über einen triftigen, unaufschiebbaren Einreisegrund
  • von der Notwendigkeit einer Anmeldung unter https://www.finentry.fi/en/

Das Vorliegen eines internationalen gewerblichen Straßentransportes ist mittels der üblichen Unterlagen (CMR-Frachtbrief, EU-Lizenz...) nachzuweisen.

Frankreich (Stand 24.06.2021)

Fahrer von Güter- und Personentransporten sind von der generellen Testpflicht bei Einreise nach Frankreich nicht betroffen. Sie müssen
lediglich das ausgefüllte "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl.
https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf mitführen. Auch von Ausgangssperren sind sie freigestellt, benötigen jedoch in
diesem Fall das vom Arbeitgeber auszufüllende Formular "Justificatif de Déplacement Professionnel". Sie finden das Formular unter 
Link Justificatif de deplacement professionnel.
 

WICHTIG:

Sonderregelungen gelten bei der Einreise nach Frankreich von Fahrern aus dem Vereinigten Königreich sowie aus Irland.
Bei der Einreise aus Irland nach Frankreich besteht keine Testpflicht mehr für Lkw-Fahrer. Auch dann nicht, wenn der Aufenthalt in Irland länger wie 48 Stunden gedauert hat. 
Für Lkw-Fahrer, die aus Großbritannien kommend nach Frankreich einreisen, besteht seit dem 31.05.2021 keine Testpflicht mehr.
Durch die Rückstufung Frankreichs zum „normalen“ Risikogebiet seit 23.05.2021 sind für Fahrer im Güterkraftverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in Frankreich aufgehalten haben, keine deutschen Einreisebeschränkungen mehr zu beachten.

Griechenland (Stand 23.06.2021)

Die Einreise für Lkw-Fahrer ist aktuell über folgende Land Grenzübergänge möglich:

  • Promachonas (GR-BUL) und Ormenio (GR-BUL): rund um die Uhr an allen Tagen der Woche (24/7)
  • Evzoni (GR-MKD), Kipi (GR-TUR), Exohi (GR-BUL), Nimfea (GRBUL): jeweils von 07:00 – 23:00 Uhr
  • Kakavia (GR-ALB): 07:00 – 19:00 Uhr

Bei der Einreise über die o.g. Landgrenzübergänge sind Lkw-Fahrer mittlerweile vom Erfordernis der Online-Voranmeldung im Passenger Locator Form (PLF) unter https://travel.gov.gr/#/ und des Vorweisens des entsprechenden QR-Codes befreit. Diese zunächst bis 24.05.2021 befristete Neuregelung wurde verlängert, wie der griechische Verband OFAE bestätigt. Bei der Einreise nach Griechenland auf dem Seeweg müssen dagegen auch Lkw-Fahrer weiterhin eine PLF-Anmeldung vornehmen und den QR-Code nachweisen.
Wie auch bisher schon sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests grundsätzlich ausgenommen. Einreisende Personen (auch Lkw-Fahrer) werden stichprobenartig Schnelltests unterzogen.

Bei der Einreise von Italien mit der Fähre müssen Lkw-Fahrer bereits vor Besteigen der Fähre einen Selbsttest ablegen und das Ergebnis in dem Formular Self-test declaration festhalten. Die Self-test declaration muss bei Besteigen der Fähre sowie bei der Ausschiffung in Griechenland vorgelegt werden. Dennoch werden alle Einreisenden in Patras, Igoumenitsa und Korfu auch weiterhin einem Schnelltest unterzogen.

Lkw-Fahrer können trotz des Lockdowns in Griechenland arbeiten. Sie weisen ihre Fahrtätigkeit durch CMR-Frachtbrief und Bestätigung des Arbeitgebers nach, z.B. "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf

Großbritannien / Vereinigtes Königreich (Stand 16.06.2021)

Auch Fahrer und begleitendes Personal müssen wie alle anderen Einreisenden eine Anmeldung mittels Passenger Locator Form Link Passenger Locator form 
vornehmen. Von Auflagen zur COVID-19-Tests vor Einreise nach GB und Selbstisolation sind Fahrer ausgenommen,
Link www.gov.uk . Sie müssen zu diesem Zweck allerdings nachweisen, dass die Einreise nach Großbritannien Bestandteil ihrer Arbeit ist
(formloses Schreiben des Arbeitgebers CMR-Frachtbrief, EU-Lizenz...). Das "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3
der EU Green Lanes Guideline, vgl. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf, ist mitzuführen. 

Seit dem 06.04.2021 müssen sich Lkw-Fahrer bei Aufenthalten von mehr als 48 h im VK einem COVID-19-Test bei einem der britischen Testzentren unterziehen, und zwar vor Ablauf des 2. Tages nach der Einreise ins VK. Bei längeren Aufenthalten im VK wird dann alle weitere 72 h ein weiterer Test fällig, also typischerweise am 5. und 8. Tag ab Einreise.
Bei Aufenthalten von weniger als 48 h besteht für Lkw-Fahrer auch weiterhin keine Testpflicht für ihren Aufenthalt im VK.
Für alle nicht-britischen Fahrer gilt zudem seit dem 06.04.2021: Sie müssen für die Dauer ihres Aufenthalts im VK eine Selbst-Isolierung in ihrer Kabine durchführen, die sie nur aus unerlässlichen Gründen wie dem Erwerb von Lebensmitteln, Toilettenbesuchen oder beschränkter sportlicher Bestätigung etc. verlassen dürfen.

Beachten Sie bitte für Ihre Rückreise aus GB eventuelle Einreise- beschränkungen/-voraussetzungen in Frankreich, den Niederlanden (Achtung, neue Regeln NL seit 15.6.2021!) und Dänemark für aus GB zurückkehrende Personen! Testzentren für ggf. testpflichtige Lkw- Fahrer finden Sie unter dem Link Testzentren.

ACHTUNG: Nach deutscher Klassifizierung wird GB seit dem 23.05.2021 wieder als Virusvariantengebiet eingestuft – vgl. zu den resultierenden Beschränkungen für Lkw-Fahrer unter „Deutschland“.

Irland (Stand 23.06.2021)

Lkw-Fahrer müssen bei einer Einreise in Durchführung ihrer Arbeitstätigkeit das Passenger Locator Form nicht ausfüllen. Auch von
allen Auflagen zur 14-tägigen Selbstisolation sowie der Vorlage eines negativen PCR-Tests bei der Einreise sind "international Transport
Workers, including workers in aviation, maritime and road haulage sectors" ausgenommen, vgl.
https://www.gov.ie/en/publication/b4020-travelling-to-ireland-duringthe-covid-19-pandemic/#categories-of-passengers-not-requested-torestrict-their-movements-on-arrival sowie
https://www.gov.ie/en/publication/2dc71-level-5/#travel-restrictions Ein "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU
Green Lanes Guideline (vgl. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf) ist zum Nachweis der Fahrereigenschaft mitzuführen.

Beachten Sie bitte für Ihre Rückreise eventuelle Einreisebeschränkungen, die Frankreich und die Niederlande wegen
der in GB grassierenden neuen Variante des Coronavirus eingeführt haben!!! Kostenlose Testmöglichkeiten für Fahrer, die Irland in
Richtung Frankreich / Niederlande / Deutschland verlassen möchten, entnehmen sie bitte der Website
https://www.gov.ie/en/publication/dbb45-covid-19-tests-for-hgvdrivers-travelling-to-france-certain-other-countries/#where-can-i-geta-free-covid-19-antigen-test-in-ireland Die irischen Behörden empfehlen zur Vermeidung von Wartezeiten, einen Termin für die Tests zu vereinbaren. 

Für Lkw-Fahrer sind auch im Fall von Aufenthalten in den drei irischen „normalen“ Risikogebieten (Regionen „Border“, Dublin“, Mid-East“) währen der letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland keine deutschen Einreisebeschränkungen zu beachten.

Italien (Stand 23.06.2021)

Betriebsnotwendiges Personal in Verkehrsmitteln und reisendes Personal sind grundsätzlich von einer Quarantänepflicht ausgenommen. Ebenso sind Besatzungen von Güter- und Personentransporten von der Pflicht der Mitführung eines EU Digital COVID-Certificate ausgenommen.

Besatzungen von Verkehrsmitteln (also auch Lkw-Fahrer) sind von Verpflichtung der Abgabe einer elektronischen Einreiseanmeldung (digital Passenger Locator Form (dPLF)) ausgenommen. Die bisherige obligatorische Eigenerklärung in Papierform entfällt für diesen Personenkreis.
Von der Ausgangssperre sind beruflich bedingte Ortswechsel, wie z.B. von Lkw-Fahrern, im Rahmen ihrer Tätigkeit ausgenommen. Ebenso bei Einfahrten in die roten bzw. orangen Zonen. Es wird empfohlen eine Eigenerklärung mitzuführen. https://www.interno.gov.it/sites/default/files/2020- 10/modello_autodichiarazione_editabile_ottobre_2020.pdf Personen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, müssen eine Meldung per E-Mail bei der für die Einreiseregion zuständigen Gesundheitsbehörde (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) abgeben. Covid-19 - Numeri verdi regionali (salute.gov.it)

Liechtenstein (Stand 28.10.2020)

keine Beschränkungen

Luxemburg (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen


Malta (Stand 02.06.2021)
Auf Nachfrage bei der maltesischen Gesundheitsbehörde wird bestätigt, dass es für keine Berufsgruppe eine Ausnahme bezüglich der Erfordernis der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses gibt. Egal, ob die Einreise per Flugzeug oder eine Fähre erfolgt, muss entweder ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests vorgelegt werden, der innerhalb der letzten 72 Stunden vor Einreise nach Malta vorgenommen wurde oder alternativ kann eine Testung im Fährhafen in Malta erfolgen. Dort kann die Reise dann allerdings erst fortgesetzt werden, wenn das Testergebnis vorliegt. Wer bei Einreise nach Malta keinen PCR-Test aus dem Ausland vorweisen kann und sich weigert, einen COVID-19-Test vor Ort vornehmen zu lassen, muss sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.


Niederlande (Stand 23.07.2021)

Einstufung als Hochinzidenzgebiet ab Dienstag, 27.07.2021, 00:00 Uhr.

Nach Maßgabe der Corona-Einreise-VO vom 13.05.2021 gilt ab dem Zeitraum des Inkrafttretens der Neueinstufung für Transportpersonal, das sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in den Niederlanden, Spanien oder Georgien aufgehalten hat, das Folgende

  • Keine Anmeldepflicht
  • Nachweispflicht nur im Fall von Aufenthalten von mehr als 72 Stunden - (negativer Test, Impf- oder Genesennachweis); PCR-Tests dürfen max. 72 Stunden, Antigen/Schnelltests max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Keine Absonderungspflicht. 

Norwegen (Stand 06.01.2021)

Personen, die "unbedingt erforderliche" Güter- und Personenbeförderungen durchführen, sind während der Arbeitszeit von der Quarantäne befreit, sofern keine Zeit für einen
negativen Covid-19-Test besteht. Allerdings müssen Personen die Güterverkehr durchführen, eine Online-Einreiseanmeldung abgeben https://www.regjeringen.no/en/topics/koronavirus-covid-19/self-declaration-formfor-persons-who-are-to-undergo-entry-quarantine/id2791503/. Es ist zu beachten, dass auch Personen, die im Fahrzeug schlafen, sich anmelden müssen. Es genügt die Angabe der Postleitzahl des Ortes, an dem sich das Fahrzeug zur Ruhezeit aufhält

Österreich (Stand 02.06.2021)

Personen, die zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs dürfen ohne Einschränkungen (d.h. ohne Quarantäne- und Testpflicht) einreisen (bzw. wiedereinreisen). Diese Personen sind auch von der Verpflichtung des Ausfüllens eines Pre-Travel-Clearance-Formulars ausgenommen.

Ausnahme von der Quarantänepflicht für andere Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen (also Personen, die nicht zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs einreisen). Für diese Personen ist die Einreise mit einem ärztlichen Zeugnis möglich, das einen negativen PCR-Test auf SARS-CoV-2 oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 bestätigt und die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. 

Es wird empfohlen, einen ausgefüllten Annex 3 EU Green Lanes Guideline mitzuführen. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf.

Polen (Stand 02.6.2021)

Aus polnischer Sicht ist der internationale Güterverkehr weiterhin uneingeschränkt möglich.

Mehr Informationen über die Einreiseregeln sowie über die Einreisebeschränkungen an den EU-Außengrenzen finden Sie auf Polnisch, Englisch, Russisch und Ukrainisch auf der Internetseite des polnischen Grenzschutzes: www.strazgraniczna.pl/pl/cudzoziemcy/covid-epidemia-koronawi und unter +48 22 500 4000 (Mo.-Fr. 8:15-16:15, Sprache: Polnisch, Englisch, Russisch).

Polen ist aus deutscher Sicht seit dem 21. März 2021 als Risitkobebiet eingestuft.

Portugal (Stand 06.07.2021)

Portugal wird ab Mittwoch, 07.07.2021 nicht mehr als Virusvariantengebiet sondern als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Nach Maßgabe der Corona-Einreise-VO vom 13.05.2021 gilt damit für Lkw-Fahrer bei der Einreise/Rückkehr aus Portugal nach Deutschland:

  • Für Transportpersonal gilt im Fall von Aufenthalten von weniger als 72 Stunden eine Ausnahme von der Nachweispflicht. Das heißt sie müssen bei Überschreitung der 72 Stunden einen negativen Test, einen Impfnachweis oder einen Genesennachweis vorlegen können. Der PCR-Test darf max. 72 Stunden und der Antigen-Schnelltest max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Eine Anmeldepflicht bzw. Pflicht zur Selbstisolation besteht nicht.

Rumänien (Stand 19.07.2021)

Nicht­rumänische Lkw­Fahrer bei der Einreise nach Rumänien nicht mehr grundsätzlich von der bestehenden Quarantänepflicht befreit. Vielmehr gilt jetzt Folgendes:

  • Nur bei der Einreise aus EU­ und EWR­Staaten bzw. der Schweiz nach Rumänien unterliegen die Fahrer nach wie vor keiner Quarantänepflicht.
  • Bei der Einreise aus anderen Staaten (also z.B. auch im Fall der Rückreise eines deutschen Fahrers aus der Türkei über Rumänien nach Deutschland!) besteht auch für Lkw­Fahrer eine grundsätzliche Pflicht zur 14­tägigen Quarantäne. Ausnahmen bestehen für folgende Personenkreise:
    • Personen, die eine vollständige Impfung gegen COVID­19 nachweisen können, die mindestens zehn Tage vor der Ankunft in Rumänien abgeschlossen wurde. Der Nachweis der Impfung erfolgt durch das digitale COVID­Zertifikat der EU oder das Dokument, das von dem Gesundheitszentrum ausgestellt wurde, das die Impfung in Rumänien oder im Ausland verabreicht hat, und das in der Sprache des Landes, in dem die Impfung verabreicht wurde, und in englischer Sprache vorgelegt wird.
    • Personen, die sich weniger als drei Tage (72 Stunden) in Rumänien aufhalten undeinen negativen RT­PCR­Test auf eine Infektion mit dem SARS­CoV­2­Virus vorweisen können, der nicht mehr als 72 Stunden vor dem Einsteigen oder der Ankunft an der Grenze abgeschlossen wurde, wenn sie unabhängig reisen. Wenn die Personen Rumänien nicht innerhalb von 3 Tagen (72 Stunden) verlassen, werden sie für einen Zeitraum von 14 Tagen unter Quarantäne gestellt, beginnend mit dem vierten Tag nach der Einreise in das rumänische Hoheitsgebiet. Der Nachweis eines negativen RT­PCR­Tests auf SARS­CoV­2 erfolgt durch das digitale COVID­Zertifikat der EU oder durch ein negatives Ergebnis eines RT­PCRTests auf eine Infektion mit dem SARS­CoV­2­Virus, das nicht mehr als 72 Stunden vor der Einreise nach Rumänien durchgeführt wurde und in der Sprache des Landes, in dem der Test durchgeführt wurde, und in englischer Sprache ausgestellt ist.
    • Personen, bei denen in den letzten 180 Tagen vor der Einreise nach Rumänien eine Infektion mit dem SARS­CoV­2­Virus positiv bestätigt wurde und bei denen zwischen dem Datum der Bestätigung und dem Datum der Einreise nach Rumänien mindestens 14 Tage vergangen sind. Der Nachweis einer positiven Bestätigung für eine SARS­CoV­2­Virusinfektion erfolgt durch ein digitales EU­COVID­Zertifikat oder einen positiven RT­PCR­Test zum Zeitpunkt der Diagnose durch die zuständige Behörde aus Rumänien oder dem Ausland und wird in der Sprache des Landes, in dem der Test durchgeführt wurde, und in englischer Sprache vorgelegt.
    • Personen im Transit, wenn sie Rumänien innerhalb von 24 Stunden ab dem Zeitpunkt ihrer Einreise verlassen 
    • Grenzgänger, die aus Ungarn, Bulgarien, Serbien, der Ukraine oder der Republik Moldau nach Rumänien einreisen.
  • WICHTIG: Für Personen, die aus Großbritannien, Brasilien, Nepal, Südafrika und Indien  nach Rumänien einreisen (einschließlich Fahrer von Lastkraftwagen und Fahrer von Personentransporten), gelten nur die folgenden beiden Ausnahmen von der Quarantänemaßnahme:
    • Personen, die eine vollständige Impfung gegen COVID­19 nachweisen können, die mindestens zehn Tage vor der Ankunft in Rumänien abgeschlossen wurde. Der Nachweis der Impfung erfolgt durch das digitale COVID­Zertifikat der EU oder das Dokument, das von dem Gesundheitszentrum, das die Impfung verabreicht hat, in Rumänien oder im Ausland ausgestellt wurde und in der Sprache des Landes, in dem die Impfung verabreicht wurde, und in englischer Sprache vorgelegt wird.
    • Personen, bei denen in den letzten 180 Tagen vor der Einreise nach Rumänien eine positive Infektion mit dem SARS­CoV­2­Virus bestätigt wurde und bei denen zwischen dem Datum der Bestätigung und dem Datum der Einreise nach Rumänien mindestens 14 Tage vergangen sind. Der Nachweis der SARS­CoV­2­Virusinfektion erfolgt durch das digitale COVIDZertifikat der EU.

Zu den allgemeinen Einreisebestimmungen vgl. die Seiten des Auswärtigen Amts unter
https://www.auswaertiges­amt.de/de/aussenpolitik/laender/rumaeniennode/rumaeniensicherheit/210822 

Schweiz (Stand 02.06.2021)

Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Güter oder Personen befördern sind von der von der Pflicht, das Einreiseanmeldeformular auszufüllen ebenso wie von der Quarantäne- und Testpflicht ausgenommen.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche- epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel- cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#- 1186482803

Beim Straßenverkehr hat es teilweise Wartezeiten an den Grenzen gegeben. Deshalb hat der Zoll sogenannte «green lanes» eingeführt. Diese sind für den Transport von versorgungsrelevanten Gütern reserviert und bleiben auch während der normalen Lage in Kraft. (Eidg. Zollverwaltung, Richtlinie 10-27 Benutzung von vorrangigen Fahrspuren im Straßenverkehr (sogenannte «Green Lanes») für bestimmte Warenkategorien).
Der Güterverkehr innerhalb der Schweiz funktioniert ohne Einschränkungen.

Slowakei (Stand 14.04.2021)

Die Slowakei ist seit dem 11. April wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus der Slowakei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Weiterhin ist Fahrern im Bereich Gütertransporte, die aus anderen Ländern zwecks Ausübung eines Transports in die Slowakei einreisen oder durch die Slowakei transitieren, die Einreise in die Slowakei zur Ausübung ihrer Tätigkeit ohne Auflagen (ohne neg. PCR-Testergebnis) möglich. Dasselbe gilt für Piloten, Besatzung von Flugzeugen oder anderes Flugpersonal, Besatzung von Cargo-Schiffen, Lokführer, Wagenmeister, Zugpersonal und Begleitpersonal im Bahn-CargoVerkehr, Fahrer und Besatzung von Gesundheitsdienstfahrzeugen sowie Fahrer von Bestattungsdiensten. Die Mitführung des Annex-3 Formulars der Green Lane Leitlinie der EU wird dringend empfohlen.
https://www.mindop.sk/uploads/extfiles/doprava/cesta/scd/info%20n a%20SDU/Revidovany%20certifikat%20- %20osvedcenie%20pre%20pracovnikov/Bescheinigung%20f%C3%BCr%20Besch%C3%A4ftigte%20im%20internationalen%20Verkehrswesen% 20DE.pdf 

Fahrer sind angewiesen, während des Be- und Entladens von Waren Masken zu tragen und den direkten Kontakt mit dem Personal auf das Minimum zu begrenzen. Das Fahrzeug sollte mit Gummihandschuhen und mit antibakteriellem Gel zum regelmäßigen Händewaschen ausgestattet sein.

Slowenien (14.07.2021)

Ab 15.07.2021 müssen alle Personen die nach Slowenien einreisen einen negativen Coronatest, einen vollständigen Inmpfnachweis oder einen Genesennachweis vorlegen.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass jede Person, die nach Slowenien einreist, unabhänig von ihrer Herkunft oder ihrem Einreisegrund ein Dokument vorlegen muss, das nachweist, dass die Person getestet (PCR 72 Stunden, Antigen-Schnelltest 48 Stunden), geimpft oder eine COVID-19-Krankheit durchgemacht hatte. Andernfalls muss die Person in Quarantäne gehen.

Transportpersonal und Transitreisende gibt es eine Außnahmeregelung bis 15. August 2021. Dies bedeutet Transportpersonal und Transitreisende können bis 15. August 2021 weiterhin ohne ein Dokument vorzulegen, das nachweist, dass die Person getestet, geimpft oder genesen ist, nach Slowenien einreisen

Mit Behinderungen und Verzögerungen an den slowenischen Grenzübergängen muss ab 15.07.2021 gerechnet werden. iška, Jugovzhodna Slovenija, Koroška, Pomurska, Savinjska und Zasavska gelten seit dem 20. Juli 2021 nic


Spanien (Stand 23.07.2021)

Einstufung als Hochinzidenzgebiet ab Dienstag, 27.07.2021, 00:00 Uhr.

Nach Maßgabe der Corona-Einreise-VO vom 13.05.2021 gilt ab dem Zeitraum des Inkrafttretens der Neueinstufung für Transportpersonal, das sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in den Niederlanden, Spanien oder Georgien aufgehalten hat, das Folgende

  • Keine Anmeldepflicht
  • Nachweispflicht nur im Fall von Aufenthalten von mehr als 72 Stunden - (negativer Test, Impf- oder Genesennachweis); PCR-Tests dürfen max. 72 Stunden, Antigen/Schnelltests max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Keine Absonderungspflicht. 

Tschechische Republik (Stand 02.06.2021)

Tschechien ist seit dem 2. Mai 2021 wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus der Slowakei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Die Einreise von Fahrern, die mit internationalen Transporten von Gütern befasst sind, ist ohne Beschränkungen möglich. Es ist ein Nachweis mitzuführen, dass der Fahrer im gewerblichen Güterverkehr tätig ist: https://www.mvcr.cz/soubor/confirmation-form-for-internationaltransport-workers-cz-en.aspx
Das Fahrzeug muss der Fahrzeugkategorie N zugehören. Die Ausnahme beschränkt sich auf den Fahrer. Mitfahrendes Personal ist nicht ausgenommen. Quelle: https://www.mvcr.cz/docDetail.aspx?docid=22241909&doctype=ART

Für Beschäftigte im internationalen Personen- und Güterverkehr, Diplomaten und Beschäftigte internationaler Organisationen, die in Tschechien akkreditiert sind gelten bei Einreise nach Tschechien jeweils Ausnahmen von der Melde-, Test sowie der Quarantänepflicht (siehe rechts).

Ausnahmen gelten auch für Geimpfte und für Personen die innerhalb der letzten 90 Tage an COVID-19 erkrankt waren und hierüber ein ärztliches Attest vorlegen können.

Ungarn (Stand 02.06.2021)

 

Der Güter- bzw. Warentransport muss mit den entsprechenden Begleitdokumenten ausgewiesen sein. Diese sind grundsätzlich ein CMR bzw. eine Rechnung, oder bei firmeninternen Warenbewegungen ein entsprechend ausgestellter Frachtbrief oder Lieferschein. Zudem sollte beachtet werden, dass sich der Güterverkehr grundsätzlich auf eine Person, den Fahrer bezieht. Wenn Begleitpersonen aus geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken nach HU mit einreisen, sind diese als Geschäftsreisende von den ungarischen Einreisebeschränkungen ebenfalls ausgenommen. Als Nachweis des geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecks ist zu empfehlen das folgende zweisprachige Formular für Geschäftsreisen der WKO zu verwenden: https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/zweisprachiges- formular-geschaeftsreisen.docx
Der ungarische Transportverband MKFE hat darüber hinaus mitgeteilt, dass Gütertransporte von und nach Ungarn sowie der Transit durch Ungarn ohne jegliche Einschränkungen möglich seien. Dabei seien auch keine Transitrouten mehr vorgeschrieben.

 

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